Zur deutschen Sprache

Aus meinen Beiträgen wissen Sie: Ich lese gern und viel. Als Mitglied beim Büchertreff liste ich in meinem Online-Bücherregal einige meiner Bücher auf. Dort kann man dann mit einer Farbe angeben, was man gerade liest, gelesen hat oder noch nicht. Außerdem findet man Büchernachbarn. Das sind Leser, die die gleichen Bücher besitzen.

Online-BücherregalBuecherTreff

Gerade habe ich das Buch „Schottenfreunde“ von Ben Schott eingetragen, das ich gerade lese. Ben Schott ist in London geboren, Fotograf, Designer und leidenschaftlicher Sammler kurioser Daten und Fakten. Sein Buch befasst sich mit der deutschen Sprache und ist ein Hardcover mit einem ungewöhnlichen Design: tiefschwarzer Buchumschlag mit dem Titel in silberner Schrift und den Abmessungen 251 mm (br) x 131 mm (ho) x 19 mm.

Ungewöhnlich ist auch sein Inhalt. Auf 96 Seiten zitiert Ben Schott – jeweils auf der rechten Seite – rund 120 deutsche Wörter, die man so nicht im Lexikon oder bei Duden findet. Denn er versammelt wildeste Wortungetüme und gibt auf der linken Seite an, wo er diese gefunden hat. Eines der längsten Ungetüme ist „Kraftfahrzeuginnenausstattungsneugeruchsgenuss“ oder „Sommerferienewigkeitsgefühl“ und „Fingernageltafelquietschen“.

Schon Mark Twain wusste über die deutsche Sprache: „Das sind keine Wörter mehr, das sind alphabetische Prozessionen.“ Bei Amazon kann man ins Buch hinein schauen und Ausschnitte lesen. Ein Rezensent meint in seiner Buchbesprechung: „Schott hat seiner Wortschatzfreude freien Lauf gelassen.“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s